Die New York Kolumne der Zeit Online offenbart eine wenig weltpolitische, aber durchaus interessante Hintergrundinformation zu Barack Obamas Politkarriere. Was haben die Borg mit Barack Obamas Präsidentschaftskandidatur zu tun?
Barack Obama, der führende Kandidat nicht nur der Demokraten, sondern auch derjenige, der US-weit führt, war Anfang 2000 nur ein wenig bekannter Community Organizer in Chicago, der Basisarbeit machte, um sich hochzuarbeiten. 2004 schaffte er es erstmals, von den Demokraten zum Senator für den Staat Illinois nominiert zu werden. Er trat gegen den Republikaner Jack Ryan an, ein altgedientes Schlachtross, der eigentlich die besseren Chancen hatte.
Aber dann geriet Jack Ryan in die Schlagzeilen: Seine Frau Jeri hatte die Scheidung eingereicht, und zwar 1999, denn ihr Ehemann sei mit ihr in schmuddelige Sexclubs gefahren und habe sie genötigt, es dort mit ihm zu treiben, vor aller Augen, sagte sie. Das war bisher unter Verschluss geblieben, aber wenige Wochen vor der Wahl erfuhr Obamas Wahlkampfteam davon, und erzählte die Geschichte ein paar Reportern. Die erreichten vor Gericht, dass die Akten geöffnet wurden — Obama selbst protestierte zwar dagegen, aber erst eine Woche später — und nun wusste ganz Illinois, was der Senator mit seiner Frau getrieben hatte. Oder treiben wollte, sie hatte sich ja geweigert. Ryan zog die Kandidatur zurück, die Republikaner rekrutierten zwar in letzter Sekunde noch einen anderen Aspiranten, aber der verlor gegen Obama mit 27 zu 70 Prozent.
So wurde Obama Senator und, im nächsten Schritt, Präsidentschaftskandidat. Wer aber ist Jeri Ryan? Auch Jeri Ryan kennen wir aus Star Trek, sie spielt die vollbusige Borg-Blondine “Seven of Nine” im Star-Trek-Spinoff Voyager, wo sie, sehr aufreizend in engen Latex gekleidet, die ganze Besatzung verrückt macht, sogar die eigentlich heterosexuell veranlagte Raumschiffkommandantin Kathryn Janeway.
Zeit Online: Was Star Trek mit Obama zu tun hat







Sag mal, ich glaube ihr braucht dringend eine Nachschulung in Sachen Medienkompetenz. Was ihr da macht ist kein Zitieren sondern Content-Klau. Und der ist nun mal mit Blick auf das Urheberrecht justiziabel. Und das ist gut so.
aber zitieren ist doch erlaubt. das ist doch hier werbung für die journalistin und die zeit! nur könnte man darüber streiten, ob es nicht ein absatz auch getan hätte.
Für meinen Geschmack ist das als Zitat zu lang. Aber was ein zulässiges Zitat ist und wieviel man übernehmen darf, das ist immer wieder strittig – schon längst ehe es Internet und Blogs gab. An Philips Stelle hätte ich, wenn ich eine solch lange Passage übernehmen will, die Autorin um ihr Einverständnis gebeten. Vorher. Das hätte eine Mail erfordert. Und gut ist. Trotzdem: Die Abmahnung ist eine blöde Überreaktion.
Klingt nach einem neuen, juristisch fragwürdigen Geschäftsmodell:
http://www.internet-law.de/2009/10/geschaftsmodell-filesharing-abmahmungen.html
das ist content klau und das das abmahnbar ist, ist gut so….!!
Die idiotische Abmahnung ist ja wohl hoffentlich vom Tisch. Was bleibt?
Der Artikel aus der “Zeit” ist billigster Schrott. Die Tante hat keine Ahnung von Star Trek, von William Shatner schon gar nicht. Das Ganze ist absolut ohne Belang. Du hättest sie deshalb nicht zitieren sollen.
Jetzt hat sie also Werbung für dein Blog gemacht, aber das find ich auch belanglos, soweit ich gesehen habe.
Also zwei neue Namen, die ich gleich wieder streichen kann. Und wer bezahlt mir diese verlorene Stunde? Ich kann die Frau ja mal abmahnen lassen.
@rauskucker kthxbai!
Hmmm… 1700 Zeichen zitiert bei 5100 Zeichen Text, also rund ein Drittel. Keine Erwähnung des Namens der Autorin. Das hier ist kein Artikel, der Lust macht, den Rest zu lesen sodern eher einer der sagt: “Hier ist die Pointe, den Rest könnt ihr euch schenken.”
@17, Anne
Da nich für