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Because we care


Foto CC by ricardo.martins

Die Glücksbärchis leben zusammen mit dem Wolkenwächter (Cloud Keeper) und kleinen, fliegenden Sternen und Herzen im Wolkenland (Kingdom of Caring), das aus dem Herzbärchiland (Care a lot), dem Wald der Gefühle (Forest of Feelings) und dem Paradiesischen Tal (Paradise Valley) besteht. Dort oben wachen sie über die Menschen, vor allem über die Kinder. Wenn Schwierigkeiten auftreten, versammeln sich alle Glücksbärchis im Herzsaal (Hall of Hearts) und lesen anhand ihres Glücksbarometers die Gefühle der Menschen ab. Immer wenn jemand ein Problem hat, erscheinen die Bärchis mit ihrem Wolkenmobil oder durch den Regenbogenstrahl und helfen weiter. Zur Not setzen sie ihre Glücksstrahlen ein, Strahlen aus Liebe und Glück, und verbannen so negative Gefühle.

In diesem Sinne: viel Glück nachher für Rotschwarzgold. Wir drücken unsere butterweichen Waden für euch.

I’m with cupid

Leichte Kost zum Finalsonntag: Der Kurzfilm “Love Hurts”
(plus kurzem Behind The Scenes Clip)

Direktgoldenerschuss

Herz und Fuß


Foto CC by es0teric

Oh Mann, es gab tatsächlich Zeiten, da durften diese Damen noch vollkommen ungestraft so herum laufen. Genauer gesagt, war dies im Jahr 1984 der Fall und damals trug es sich ebenfalls zu, dass ein Film die Leinwand enterte, um unter dem Credo One kid. One town. One chance. unzählige Teenager zum Tanzen zu bringen.

Der Footloose-Soundtrack barg Songs von so 80er-Größen wie Kenny Loggins und Bonnie Tyler (mal ehrlich, der Trecker Battle ist ja wohl ein legendäres Stück Unterhaltung) in sich und wird wohl auf Ewigkeiten, Lokalradios mit musikalischem Material versorgen. Doch hat er nun eine Umsetzung erfahren, die das genaue Hinhören wirklich wert ist. Thomas Bartlett, aka Doveman hat alle Songs auf eine sehr eigene, schaurig-schöne Weise gecovert und sie sind in ihrem neuen, hauchigen Gewand kaum wieder zu erkennen. Meine schwermütige Empfehlung für einen verregneten Samstagnachmittag.

(via)

Face Hoff

Wenn David Hasselhoff tatsächlich eine Begabung hat, dann ist es die, kontinuierlich den Kult um seine Person zu füttern. Ob dahinter nun wirklich ein Masterplan steht, möchte ich mal außen vor lassen. Ich bilde mir jetzt aber ganz einfach mal ein, dass es eine gehörige Portion Selbstironie war, die ihn dazu gebracht hat, sein eigenes Social Network aufzumachen.

Richtig gehört. David Hasselhoff hat ein eigenes, höchst offizielles Social Network. Den Hoffspace. Und nom nom nom ist selbstverständlich auch schon längst Mitglied. Und das waren wir, das möchte ich hier ja noch mal explizit erwähnen, bereits vor diesem furchtbar unübersichtlichen Telepolisartikel.

Klar basiert das ganze Ding nur auf Software aus der Dose. Aber das ist ja völlig egal. Denn wer von uns hat sonst noch in den letzten Tagen darüber nachgedacht, ein auf die eigene Person bezogenes MySpace aufzumachen? Ich jetzt auf jeden Fall nicht so oft.

Und ganz ehrlich. Ich bin begeistert, so als eingefleischter Fan der ersten Stunde.

Hoffalicous!

That’s my DJ

Okay, wir müssen noch einmal über das fantastische Mädchengequatsche von Gregg Gillis reden. Jetzt hat er nämlich für MTV ein bisschen aus dem Mashupkästchen geplaudert und erzählt frei von der Leber weg, direkt aus der schluffigen Wohnung, was er so für Samples bei “Feed the animals” verwendet hat und sich dabei dachte (oder nicht). Track für Track wird dabei zumindest kurz angerissen. Den Anfang machen “Play Your Part (Pt. 1)”, “Shut the Club Down”, “Still Here” und “What It’s All About”:


Direkt Teil 1

Teil 2 – “Set It Off”, “No Pause”, “Like This”

Teil 3 – “Give Me a Beat”, “Hands in the Air”, “In Step”, “Let Me See You”

Teil 4 – “Here’s the Thing”, “Don’t Stop”, “Play Your Part (Pt. 2)”

(via)

Runter

Zum Runterkommen empfehle ich nun diesen sehrsehr schönen Kurzfilm von Wolfram Kampffmeyer und Sascha Geddert, den sie 2007 an der Filmakademie Baden-Württemberg erschaffen haben.

Fallen:

Direktskydiving

Hier lohnt es sich übrigens auch, den Film in großer Auflösung zu schauen. Hier für jedermann downloadbar.

Rauf

So. Begeben wir uns einfach mal ganz nach oben mit diesem Werbespot für den französischen Kindersender Tiji.

Le Ballon:

Direktandiedeckegehen

Hope for Melmac

Hope For Melmac
CC by roberlan

(via)

Electric Feel, Justice Remix

Ein Justice Remix von MGMTs Electric Feel soll ja schon länger in nicht ganz so begeisternder Tonqualität durch’s Netz geistern und laut Hörensagen recht nett sein. Nun habe ich aber gehört, dass es jetzt endlich eine qualitativ vernünftige Version geben soll, durch die der Song nun auch wirklich so großartig dreckig und herrlich böse daher kommen soll. Also angeblich. Hab ich gehört.

Leider konnte ich nirgends einen offiziellen Link ausmachen. Muss man wohl auf den, ähm, Hype vertrauen.

Interview mit Banksy

London, Leake Street
Foto CC by Ben Scicluna

So wie es aussieht, hat Lee Coan von der britischen Daily Mail das erste Interview mit Banksy in der Tasche. Naja, eigentlich ist es viel mehr ein Erlebnisbericht von Coans Treffen mit Wahrscheinlich-Banksy im Rahmen der Vorbereitungen zum neulich in der Londoner Leake Street veranstalteten Cans Festivals. Dieser liest sich aber so oder so sehr schön und gibt einem zumindest das Gefühl, einen kleinen Einblick in Banksys Arbeit zu haben. Also bitte hier entlang, Herrschaften.

When he arrived at Leake Street, Banksy’s biggest worry was the homeless men living there.

‘I didn’t want to just kick them out,’ he says. ‘Firstly it was their home, and secondly they were quite scary.

‘We offered to put them up in a YMCA, but they just said, ‘Don’t worry about it’, and moved on to somewhere else.

‘We’ve got this for six months, at which point Eurostar have told us they want it returned in the exact state we got it. So we’ll have to go find those guys and bring them back, I guess.’

Wenn alles gut geht, werde ich in knapp zwei Wochen selber mal versuchen, ein paar Aufnahmen von den mittlerweile wahrscheinlich nicht mehr ganz so prunkvollen Wänden der Leake Street zu machen. Ihr werdet sehen.

(Anne hat die Sache hier entdeckt, hatte aber gerade keine Zeit.)

Nachtrag: Hier einfach noch das Video von der Festival Website:

Direktgoingunderground