Ich habe lange überlegt, welchen der so wunderschönen, so bescheidenen Kurzfilme von Hillman Curtis ich hier für Euch einbinden soll. Nach reiflicher Überlegung bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, gar keinen zu nehmen. Denn wenn auch jeder Film im Einzelnen schon großartig ist, so fühlen sie sich doch von Film zu Film noch viel besser an. Egal in welcher Reihenfolge.
Wenn ich jetzt also einfach einen Link auf Curtis’ Filmübersicht setze, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoffentlich gleich viel größer, dass Ihr tatsächlich mehr als nur einen anschaut. Also. Gehet dahin und schauet Hillman!
Liegt es nur an mir? Oder vielleicht daran, dass ich erst vorgestern wieder Batman Begins gesehen habe? Der folgende Clip hat mir gerade eine unanständig große Freude bereitet.
Direktwhatst? (Dark Knight Spoilerfrei)
Eigentlich wollte ich ja gerade früh ins Bett. Merkwürdigerweise führte mich aber der Weg dorthin noch mal an meinem Feedreader vorbei. Und jetzt kann ich nicht anders und muss das hier noch eben schnell nommen:
Bei Drawn habe ich gerade von der BBC Sport Marketingkampagne zu Olympia 2008 gelesen. Diese nimmt ihren Ursprung in untenstehender Animation, welche wiederum auf alter chinesischen Literaturgeschichte basiert.
Vielleicht hat es ja mancher auf dem Vorschaubild schon erkannt: Hinter der Optik des Spots steckt der gute Jamie Hewlett. Was die Sache aber noch aufregender macht: Hinter der Musik steckt niemand anderes als Damon Albarn. Und Hewlett plus Albarn macht? Genau. Die Gorillaz! Eine sehr schöne Idee von der BBC und ein für Fernsehverhältnisse angenehm ungewöhnlicher Ansatz.
(via)
Update:
Siehste mal, liebes Internet. Da ist immer noch mehr. Dass die BBC Jamie und Damon ausgewählt hat, ist gar nicht ganz so innovativ und begeisternd, wie zuerst angenommen. Die beiden haben nämlich genau diesen Stoff schon letztes Jahr im Rahmen des Manchester International Festival gemeinsam mit Regisseur Chen Shi-zheng auf die Bühne gebracht. Und das auch nicht gerade bescheiden, wie sogar eine eigens produzierte BBC Doku zeigt (hier ein kurzer Ausschnitt). So sieht’s nämlich aus.

Foto CC by Björn Grau
Björn hat im New Yorker Transit Museum sehr schöne Werbeplakate aus einer vergangenen Zeit in einem alten Subway Train gefunden. Hey. Wenn das hier wirklich ein originales Barbarella Poster ist, ich weiß nicht wie ruhig ich geblieben wäre.
Mehr bis in die 40er zurückgehende Werbung inklusive Brando, Hitler und Nato gibt es hier in diesem kleinen ipernity Set von Björn. Danke Dir.
Alles fing im Oktober 2007 an, als Courtney dieses Video von sich online stellte. Es zeigt sie, wie sie quasi jedes Mal auf Knopfdruck anfängt zu weinen, wenn sie den damals frisch erschienenen Wall•E Trailer anschaut. Die Beschreibung aus ihrem Blog lautet wie folgt:
Pixar has finally composed something so adorable that I cannot properly process it. I have a strong fondness for robots as it is, so Pixar really found a key demographic — me — with their latest movie, Wall•E.
Alles ganz nett und irgendwie sehr sympathisch, richtig. Aber das ist ja auch noch nicht alles.
Wovon Courtney nämlich lange Zeit keine Ahnung hatte, ist welchen Einfluss ihre 106 Sekunden YouTube auf ganz Pixar hatten. Hier ein kurzer Ausschnitt der Beschreibung der folgenden Geschehnisse in den Worten Courtneys und denen ihres Freundes. Für die große Nummer und den vollen Effekt müsst Ihr den Text aber vollständig lesen. Und zwar hier bei Courtney.
After a few months, she started to get trickles of emails from people at Pixar who said they had seen her video and really appreciated it. It was all sort of under the radar — mostly code monkeys, and they were sort of circumspect about the subject.
Then she got an email from one of the film’s producers, saying they wanted to send her something for Christmas. She received a Crew Jacket and a nice note saying that the folk at Pixar had appreciated the film.
Then, last month, she received another barrage of emails from Pixar, again from producers (Not all were from producers). They were having the wrap party for Wall-E in San Francisco, and wanted to know if …
Sehr schön.
Puh, also wenn der Wind dich hasst, dann haste es nicht leicht, aber hoffentlich einen Hund: