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Gorny so übel

Shelflife Records Sampler 2009

Der Juni im Jahr 2009. Dieter Gorny bezeichnet die Existenz von Musik im Netz als digitale Krise und sagt wegen dieser seine kleine Musikmesse, die Popkomm, komplett ab. Das Label Shelflife aus Portland greift dagegen in sein ohnehin größtenteils virtuelles Plattenregal und schenkt uns diesen randvollen MP3 Sampler. So sieht’s aus, hier im Juni 2009.

Es lebe das Leben…

Direktzauberwort

Herausspaziert, herausspaziert

Klein aber fein, dieser Kurzfilm von Gould. Klebt tierisch und geht trotzdem gut ab. (Dafür zahle ich auch sofort 5,- € ins Phrasenschwein, versprochen.)


Direkt losgehen

Untermieze

Couch Surfing war gestern. Von nun an ist Couch Diving angesagt!


Direkt zackundweg

(via)

Sonne fürs Gemüt

Wenn ihr mich fragt, gebührt den Harlem Shakes in diesem Jahr jener Ruhm, welchen Vampire Weekend im vergangenen (eher zu Unrecht *hust*) kiloweise eingesackt haben. Holt euch eine Hörprobe in Form der Single Strictly Game und überzeugt euch selbst, verfallt dann spätestens dem großartigen TFO oder vielleicht doch einem charmanten Sunlight?

Matt Broach ist es bei letzterem Song zumindest ganz offensichtlich so ergangen, woraus dieser hübsche kleine Experimentalfilm entstand, den ich euch nicht länger vorenthalten will. Meinen Tip für eine Sommerplatte habt ihr ja nun.


Direkt in die Sonne

(via)

Calippo und Füße

War neulich am Strand. Tut einem ja ganz gut die frische Luft um die Nase und der Warme Sand zwischen den Zehen. Und überhaupt, mit etwas Glück bekommt man mit etwas Geduld auch noch ein wenig Farbe. Beim letzten Ostseeurlaub hatte das nicht so gut geklappt, da sah man mich noch in Dänemark leuchten. The Whitest Boy Alive sozusagen.

Auf der Suche nach Hühnergöttern, meine Oma mag die so gern, sah ich schon von weitem einen kleinen Jungen im Sand hocken. Er war äußerst vertieft in seine architektonischen Basisarbeiten. Auf seinem Rücken prangte ein kleines Logo des HSV und ich dachte mir noch wie niedlich ich das doch immer finde, wenn kleine Kinder Fußballtrikots ihrer großen Vorbilder tragen. Der kleine Hanseat schien Spaß daran gefunden zu haben seine kurz zuvor errichteten Bauten unweigerlich wieder zu zerstören. Womöglich winkt ihm später mal ein gut bezahlter Job in der Managerbranche dachte ich und beobachtete wie er mit beiden Händen einen großen Stein aus dem Sand anhob.

In mir kam die freudige Erwartung auf wie er gleich sein Sandschloss, das Etablissement also, mit einem wuchtigen Schlag dem Erdboden gleich machen würde und so hielt ich neben ihm kurz ein wenig inne.

“Kräftiges kleines Kerlchen” ging mir noch durch den Kopf bevor mir mein Rückenmark zu verstehen gab, dass untenrum irgendetwas nicht stimmen würde. Für einen Moment blieb die Zeit stehen. Wahrscheinlich war das eine Art Vorbereitung darauf, dass einen Augenblick später rein schmerzlich gesehen in meinem Inneren ein Milchtruck in eine unvorbereitete Menge laktoseintoleranter Rentner raste. Aua!

Mein Nervensystem stellte von seichtem schwedischem Indiepop auf Drum ‘n Bass um und ich wagte einen Blick nach unten. Oh. Der kleine Silvio hatte seinen Stein ziemlich genau auf meinem Fuß platziert. Zumindest ging ich davon aus, dass das was da unter dem Stein hervorguckte und aussah wie eines der Frühstücksmenüs des Billigbäckers am Hannoveraner Bahnhof mein linker Fuß war.
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Hashtag #Waschtag

raccoon
Foto CC by Tilton Lane

Och Mutti, muss ich wirklich schon wieder… ?

(via)

Hole lotta love

Wer das Internet liebt, tut selbiges auch mit Ze Frank und das nicht nur, weil er so grandios einfache Ideen für jene harten Zeiten hat, in denen wir momentan leben. Ich habe den guten Mann jedenfalls sehr vermisst:


Direkt ein Loch ins Knie bohren

(via)