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Alle Posts von Anne
Auf Platz 1 der Plattform-Charts

Meine Social-Media-Gebete galten im Oktober 2011 endlich als erhört, da mich ein Invite für This is my Jam erreichte. Also lasst mich an dieser Stelle erzählen, was so großartig an dieser Plattform ist und weshalb ich sie mir mittlerweile nicht mehr wegdenken möchte.

Noch als Alphaversion gestartet und mit wirklich wenigen Nutzerinnen und Nutzern ausgestattet, war This is my Jam schnell genau das, was ich schon immer wollte und bislang in meinen sozialen Netzwerken vermisste. Ohne es vorher wirklich benannt zu haben, fehlte mir schlicht noch der richtige Service um aktuelle Ohrwürmer und musikalische Neuentdeckungen zu teilen.*

Und This is my Jam ist genau um ein wunderbares Quentchen anders, weil es sich eben auf diesen einen Song beschränkt, der einem gerade so angenehm in den Ohren wurmt. 7 Tage lang kann er maximal abgespielt werden, danach muss ein neuer her und sich auf dem virtuellen Tanzflur behaupten. Früher wechseln geht natürlich immer, aber ich persönlich genieße es mittlerweile sehr, mich bei der Songauswahl bewusst für die kleine Internet-Ewigkeit zu entscheiden.

Ob alt, neu oder bei den musikalischen Nachbarn entdeckt: This is my Jam stellt euren Song aufs Podest und über selbstgewählte Cover-Art wie Hintergrundbilder könnt ihr ihm noch den passenden optischen Rahmen dazu verleihen. So wird jeder Song zu einem eigenen kleinen Kunstwerk und mittlerweile überlege ich bereits direkt welches Hintergrundbild ich einfüge, sobald mein neuer Jam feststeht.

Euren Jam sucht ihr einfach per entsprechender Begriffe in einer Maske und kriegt prompt Audio- sowie Video-Ergebnisse (also Audio+Visual) geliefert. Sofern ihr also nicht selbst Schöpfer eures Jams seid und diese hochladet, stehen euch hier bislang die Suchergebnisse von Hype Machine und YouTube zur Verfügung. Auf Soundcloud müsst ihr derweil noch selbst nach euren Tracks suchen und dann einfach den Link einfügen. So umgeht es TIMJ jedenfalls, selbst Tracks hosten zu müssen und in die nervige Abmahnfalle zu tappen.

Einziger Wermutstropfen dabei mal wieder für ze Germans: Jams von YouTube werden natürlich in den Suchergebnissen angezeigt, sind aber aufgrund der “gütigen” GEMA nicht immer auch abspielbar. Das sollte also unbedingt vorher geprüft werden, um nicht als Silent Disco zu enden.

Ansonsten kann This is my Jam viele von den Sachen, die euch von anderswo bereits bekannt vorkommen dürften, wie z.B. das Herzen von Songs und Mentioning per @ plus Username. In einem Dashboard könnt ihr außerdem alle Jams der Menschen sehen und hören, denen ihr folgt und kriegt Vorschläge für neue verfolgenswerte Jammer. Hier gilt im Grunde das Twitter-Prinzip, das es auch auf TIMJ erlaubt, jeder bzw. jedem folgen zu können. Mit jedem neuen Song habt ihr auch die Option, euren Jam auf Twitter und Facebook zu teilen, sofern ihr eure Accounts mit TIMJ verknüpft habt.

Die Mädels und Jung von TIMJ liefern darüber hinaus regelmäßig schicke Updates mit meeresbiologischen Namen, die ich bisher allesamt mit Jubelschreien begrüßte (zuletzt u.a. das Scrobbeln zu Last.fm) und denen man das Herzblut hinter dem Projekt absolut anmerkt. Und obwohl ich sicher bin, dass dies auch so weitergeht, habe ich einen kleinen Wunschzettel, den ich Team Jam bald als Feedback zukommen lassen werde.

Ich wünsche mir nämlich, dass es – ähnlich wie auf Twitter – eine Suchfunktion innerhalb der Jams gibt. Hashtags wie #ladiesofthe80s und #guiltypleasurejam schwirren bereits umher und es wäre nur selbstverständlich und praktisch, sich hier anzupassen und sie durchsuchbar zu machen. Insofern wäre es vermutlich ebenso sinnvoll, eine Top 3 bis 5 mit aktuell kursierenden Hashtags unter seinen verfolgten Musiknerdettes und -nerds im Dashboard zu sehen, um Memes und dergleichen direkt aufgreifen zu können, oder eben nicht.

Ansonsten würde ich gerne eine Empfehlungsmöglichkeit etablieren, die über die Vorschläge von auf TIMJ vorhandenen Followern oder Facebook-Freundinnen und -freunden hinausgeht. Dort werden einem zwar noch Jams angezeigt, die von den anderen gemocht werden oder sich mit bisherigen Jams der eigenen Auswahl decken, aber so sehr ich den Followfriday auf Twitter eher doof finde: auf TIMJ wäre eine solche Empfehlungsrunde ab und zu durchaus schön, um Neuentdeckungen eine persönlichere Note (Ha, see what I did there?!) zu geben.

Derzeit befindet sich This is my Jam noch in der Beta-Phase. Doch verzagt nicht, liebe Freundinnen und Freunde des guten Musikgeschmacks! Auch für euch kann This is my Jam schon bald die neue Lieblingsplattform zum Entdecken von neuen wie alten Tunes werden.

Ob ihr direkt einsteigen könnt, seht ihr auf der Startseite über den jeweiligen Twitter- und Facebook-Connect. Alle anderen unter euch melden sich einfach mal charmant in den Kommentaren und werden von uns einen Invite Code an ihre Mailadresse bekommen. Einladungen werden verschickt, solange welche da sind und wenn mich nicht alles täuscht, dürften wir ein einigermaßen großes Päckchen davon haben. Also seid nicht scheu und lasst uns demnächst auch an euren Jams teilhaben!

Wer schon bedient ist und uns folgen möchte, kann das hier tun:
nomnomnom auf This is my Jam
Phil auf This is my Jam
Anne auf This is my Jam

Bonustrack:
Phils Follow-Empfehlung für This is my Jam sind Han, monisaurus und mikesten
Annes Follow-Empfehlung für This is my Jam sind _ralph, wifeyldn und jonathanapples

* Jajaja, es gibt blip.fm, aber: been there, done that. Wirklich überzeugt hat es mich nicht, allein schon wegen des lieblosen 90er-Jahre-Looks.

Ping Pong Dog

Frühsport ist angesagt: Meinen jüngsten Hundevideofavoriten (was für ein Wort!) schlägt diese kleine Hündin zwar noch nicht, aber mit ihrem ambitionierten Durchhaltehüpfvermögen bei einem solch langweiligen Sport wie (Tisch-)Tennis hat sie doch sämtlichen kichernden Respekt verdient.


Direkt Match

HTTP status cats API

Katzenbilder treffen auf HTTP Status Codes und das Interwebs ist wieder ein Stückchen kompletter.

(via Twitter)

Bewegung der Herzen

Love is Beautiful. Compulsory heterosexuality plus commercialized romance are not. Occupy Valentine’s Day.

Das Schildchen, das meine Freundin Jill von feministe hier hoch hält, ist Teil einer Aktion, die erst gestern das Licht der Welt erblickte und doch schon lange überfällig war: Occupy Valentine’s Day!

Unter dem fantastischen Motto “Down with couple-talism!” sammelt das tumblr von Samhita Mukhopadhyay* Statements zum Valentinstag und den diversen verkorksten Ansichten, die damit einhergehen bzw. wie wir uns dagegen wehren.

Denn für Singles ist der Tag furchtbar, weil er ihnen unter die Nase hält, dass sie alleine (ließ: einsam) sind und damit nicht perfekt in einer Welt, die Lebensentwürfe als Individuum nicht versteht, geschweige denn unterstützt – da kann mensch sich noch so gut in einem großen Kreis liebevoller Freundinnen und Freunde aufgehoben fühlen.

Paare setzt der Valentinstag dagegen unter Druck, Statussymbole für Gefühle zu finden, die doch eigentlich einzigartig sind und nicht nur an einem bestimmten Tag Wertschätzung erfahren sollten. Erst recht nicht, wenn eine ganze rosarotfarbene Industrie dahinter steckt, die sogar gänzlich alle Paare ausklammert, die nicht dem blinden Standard “Boy meets Girl” entsprechen.

Ihr seht also, es gibt genügend Gründe zu zeigen, weshalb der 14. Februar an seinem Ziel die Liebe zu feiern, vollkommen vorbeischießt. Außerdem gilt es dieser Welt bewusst zu machen, dass Beziehungen unendlich viele Facetten haben und unsere Gefühle dafür nicht auf Knopfdruck mit Schokolade, Blumen oder anderem Schischi aufzuwiegen sind. The Power of Love, quasi. Macht mit: egal ob auf Englisch oder Deutsch oder der Sprache der Liebe (*hust*), schließlich ist die Occupy-Bewegung auch eine internationale.

* Samhita ist übrigens auch Autorin meines Lieblingsbuchs 2011, dem selbstredend unfassbar guten “Outdated: Why Dating is Ruining Your Love Life” und darüber hinaus auch noch Chefredakteurin von Feministing.com. Alles in allem eine dufte Frau, nuff said.

Totally e-booked on Diesel Sweeties comics

Wir hier im nom office (oder sollten wir es einfach gleich noffice nennen?) sind ja schon seit langem große Fans der Diesel Sweeties Comics von R Stevens, siehe: Kaufrauschbeweisfoto oben. Denn der schreibt/zeichnet nicht nur eine der großartigsten Mensch-Roboter-Pixelstorylines of ze interwebs, sondern ist auch sonst ein dufter Typ.

Jüngstes Indiz hierfür ist, dass Stevens seinen Geburtstag zum Anlass nahm, uns mit seinem ersten E-Book zu beschenken. Das gibt es nicht nur als PDF, sondern auch ohne Geld und DRM und einfach nur, weil wir alle so toll sind. Hach!

Kurz darauf spielte Stevens dann als begeisterter Apple-Fanboy auch schon mit iBooks Author herum und heraus kam “Waking Up With the Diesel Sweeties”, ein kostenloses E-Book, in dessen Genuss zwar derzeit nur iPad-Besitzerinnen und -besitzer kommen, dem jedoch wohl schon bald mehr folgen könnte. Zumindest lässt diese Aussage nicht nur Roboterherzen im Dreitakt klonken:

As I home in on comic number three thousand, I’ve been doing a lot of looking back and thinking about allllll the material I’ve made in nearly twelve years. I’ve also been thinking about just how awesome it would be to get a full collection into your hands somehow something searchable, sortable by character and with the major storylines plucked out for easy absorption. Now, I have no idea how I’m going to fund the hundreds of hours it would take to do all this … but we’ll figure that out later.

Can’t wait! Aber solange stöbere ich einfach noch mal im Diesel Sweeties Store und glaubt mir, ihr wollt das auch.

We’re coming to get you

It’s on! It’s nom! And we’re coming to get you!

Wenn ihr heute jedenfalls auch zu TV-Zombies werden wollt, dann geht’s zum Mitmachen und -kichern bitte einmal rechts am Friedhof vorbei und hier entlang…

Über Twitter werden wir euch außerdem über die jeweils aktuelle Sendung und eventuelle Senderwechsel außerhalb des geplanten Programms auf dem Laufenden halten, unter dem Hashtag #nom24 erwarten wir euer Feedback, sofern ihr euch nicht direkt im Chat bei uns tummeln möchtet und hier findet ihr noch eine Liste mit all unseren Gästen, die ebenfalls auf Twitter vertreten sind.

Der Fernseher läuft und die Antennen sind geerdet. Kann losgehen!

Ta-da! Wir präsentieren wie immer kurz vor knapp und ganz in Beta gekleidet: das offizielle nom24-Programm! Soweit sich unsere charmanten Gäste bereits für ihre Patensendung entschieden haben, ist das hier bereits vermerkt und ansonsten könnt ihr euch ab sofort schon einmal darauf einstellen, was euch in der 3. Ausgabe nom24 alles so blüht:

16:00 Uhr – Die Dicke Vera, 3Sat – Juliane/Monkeypenny
17:30 Uhr – Futurama, Pro7
18:00 Uhr – Sportschau, ARD – Fred
18:35 Uhr – hallo deutschland, ZDF
19:05 Uhr – Galileo, Pro7 – Taraia
20:15 Uhr – Verstehen Sie Spaß?, ARD – Schwadroneuse, Ix, Peter Noster
22:45 Uhr – Navi CIS, Kabel1
23:15 Uhr – James Bond “Diamantenfieber”, ARD – Peter Noster, Milenskaya, Robert, Mischa
1:10 Uhr – Apokalypse der Urzeit: Die Hölle auf Erden, n-tv
1:55 Uhr – Geballte Ladung – Double Impact, RTL2 – Nico
3:30 Uhr – House of Wax, RTL2 – Bernd
5:10 Uhr – Kommissar Rex, Sat1
6:00 Uhr – Sesamstraße, ARD – Miriam und Katrin
6:25 Uhr – Malcolm mittendrin, Pro7
7:00 Uhr – Menschen, Tiere und Doktoren, Vox – Benjamin
8:05 Uhr – Meister Eder und sein Pumuckl, ARD – Miriam
8:30 Uhr – Sendung mit der Maus, ARD – Annika
9:00 Uhr – Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew, Kabel1 – Sonja
9:25 Uhr – Genial daneben, Sat1
10:20 Uhr – Dragon Ball Z, RTL2
11:00 Uhr – Die Adventsshow, ZDF – Miss Caro
12:10 Uhr – Das A-Team, RTL2 – Björn Grau
13:05 Uhr – Deluxe – Alles was Spaß macht, n-tv – Benjamin
14:00 Uhr – X-Factor: Das Unfassbare, RTL2
14:30 Uhr – Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten, Kabel1

[Aus, aus, aus, das Spiel ist aus! Danke an alle, die mitgemacht haben!]

Und als wären das nicht schon genug schlaue und hübsche Interwebs-Menschen, wird dieses grandiose Line-Up außerdem von Nilzenburger, Maike, Tristessedeluxe, Herm und Kommanderkat spontan komplettiert.

Aber auch das ist noch nicht alles – und spätestens an dieser Stelle fühle ich mich zugegebenermaßen ein bisschen wie Käse-Paul auf dem Wochenmarkt – denn erstmals wird uns auch ein Special Guest aus den US of A zugeschaltet sein! Die wunderbare Deanna Zandt hat nämlich ein ganz großes Herz für ze Germans und deren lustige Fernsehgewohnheiten, weswegen sie diese live aus New York und knallhart mit uns zusammen analysieren wird. Awesomesauce.

Oh, und dann gibt es ja immer noch dieses Geheimprojekt “nom32” zu enthüllen…

Hach. Erwähnten wir bereits, dass wir uns freuen? Wir hoffen jedenfalls sehr, dass ihr auch dabei sein könnt und euch mit uns auf diese wilde Reise in die deutsche Fernsehlandschaft begebt.

Wer (wie ich) den Hundeblick von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales bei der Bitte um Spenden nicht mehr ertragen kann und sich auch schon des öfteren (wie ich und The Oatmeal) über die unglückliche Umsetzung im Design wunderte, dem kann fortan getreu dem Motto “replace Jimbo Wales with a random kitten image” mit dieser Chrome-Extension geholfen werden. Interwebs, u is awesum!

(via)

Boah, bin ich beruhigt. So war das also mit dem George und nicht anders. (Keine Widerworte ich hören möchte!)


Direktkampf der Gerechten

Ein erneuter Beweis, weshalb die deutsche Sprache einfach mal ’nen extremen Klangknacks hat: auf Englisch heißen diese herzallerliebsten Tierchen Sugar Glider. Auf Deutsch, Kurzkopfgleitbeutler. Nuff said.

Wie schön ist es da doch, dass sie am Ende für alle gleichermaßen goldig sind…


Direkt süß

(via)