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Alle Posts von Herm

Was zuvor geschah:

Teil 1: Gunter am Gleis
Teil 2: Der erste Eindruck zählt

Teil 3: Eisbrecher

Es waren die zumeist fragwürdigen Reaktionen und Reflexe meines Körpers die mich immer wieder in unangenehme Situationen brachten. Wie einmal im Ferienlager der siebten Klasse, als ich durch einen Geistesblitz einen bloßen Handkantenschlag für die beste Variante hielt um das Hornissennest aus dem Baumhaus zu entfernen. Glücklicherweise hatten wir Macauly Culkin damals nicht dabei. Ach nein, das waren ja Bienen. Oder als ich der kleinen L. aus der Parallelklasse aus Versehen das Nasenbein mit dem Knie zertrümmerte nur weil ich sie vor dem herannahenden Modelflieger des P. retten wollte. Kreuzgefährlich diese Dinger.

Jetzt saß ich hier und meine Augen zuckten wie irre auf und ab. Könnte das denn jetzt bitte mal aufhören? Hoffentlich würde ich nicht wieder durch irgendein Versehen ausfällig werden. Doch glücklicherweise fand das Zucken ein vergleichsweise glimpfliches Ende: Ich machte das Geräusch des Elefanten aus der Sendung mit der Maus, meine Pupillen erstarrten und ich blickte ihr direkt ins Gesicht.
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Was zuvor geschah:
Teil 1: Gunter am Gleis

Teil 2: Der erste Eindruck zählt

Wenn man mich fragt wie denn mein Typ Traumfrau aussieht sage ich immer, dass ich keinen habe, das Gesamtbild muss halt stimmen. Hier hatten wir nun so ein Exemplar. Sie sah aus wie Ronja Räubertochter mit Mitte Zwanzig und hatte sich links und rechts an die Lider ihrer tiefbraunen Augen solche kleinen Flügelchen mit Kajal gemalt. Hach. Neben ihre Beine hatte sie eine Tasche voller Bücher abgestellt. Genauer gesagt einen schwarzen Stoffbeutel mit dem Aufdruck des arte Logos. Ich traute meinen Augen kaum, als ich dann auch noch sah, dass auf all den Büchern und losen zerknitterten Zetteln ein kleiner gelber Game Boy Color lag. Was für eine Frau.

In der rechten Hand hielt sie ihr Mobiltelefon in da sie munter plauderte und in der linken eine Eiswaffel mit genau 3 Kugeln: Schokolade, Cookies und irgendetwas undefinierbares – auffällig bunt war es auf jeden Fall. Ein Hang zum Klassiker mit Offenheit für Neues, wir würden wunderbar zusammen passen.
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Eigentlich hätte es richtig schön werden sollen. Alle 3 Nommer endlich Mal wieder vereint und zwar zur ersten offiziellen Redaktionssitzung/Klassenfahrt. Aus terminlichen Gründen konnte ich allerdings erst einen Tag später anreisen, was an sich eher trivial klingt, letztendlich aber doch einige Probleme mit sich brachte. In den nächsten Tagen möchte ich an dieser Stelle nun ausführlicher darüber berichten.

Teil 1: Gunter am Gleis

Alles verlief nach Plan. Ich war 10 Minuten vor der Zugankunft am Bahnhof, konnte mir also bequem noch etwas zu lesen kaufen und dann langsam schwer bepackt zum Gleis trotten. Noch nicht mal im Zug gab es Probleme. Ich fand sofort einen Sitzplatz und das wo der doch nach Berlin fuhr, da wollen sie doch eigentlich alle hin. Weder quäkende Kinder noch gekünstelt schnaubende Excel Männer neben mir. Wenn der Tag so weiterverlaufen würde, wäre ich am Abend wahrscheinlich Multimillionär und verheiratet mit Kate Nash.

In Berlin angekommen stürmte ich aufs Gleis wie in einem alten Heintje Film, hier sollte irgendwo das nomnomnom Kollegium stehen und auf mich warten. Ich hatte mir die ganze Zeit überlegt wie sie mich wohl begrüßen würden. Mit Sicherheit haben sie den Tag Vorsprung genutzt um eine kleine Nettigkeit zu basteln. Ein großes Schild mit meinem Namen, ein noch größeres Lebkuchenhermz oder gar Feuerwerk? Womöglich sogar eine Ramones Coverband.

So sehr ich aber auf dem Gleis umher irrte und Ausschau nach ihnen hielt, nirgends war ein bekanntes Gesicht zu sehen. Wahrscheinlichlich haben sie in der untersten Etage das Lebkuchenhermz nicht in den Fahrstuhl bekommen und brauchen noch einen Moment. »Alles easy« dachte ich, bin ja nun auch kein Unmensch. Moment, hatte ich gerade tatsächlich »Alles easy“ gedacht? Hoffentlich hatte ich es nicht leise vor mich hergemurmelt. Erste Skepsis machte sich breit und ich hatte Angst, dass mir aus dem Nichts Gunter Gabriel auf die Schulter klopft und mir mit einem »Recht hast du Junge« zufrieden zunickt.

So langsam müssten sie jetzt aber mal kommen, eine Viertelstunde war bereits vergangen. Nach einer halben Stunde hörte ich auf Ausschau zu halten und setzte mich auf einen dieser Gittersitze am Gleis. Aber hier würden sie mich womöglich nicht sehen wenn sie mit den Luftballons der Rolltreppe hochgefahren kommen. Egal, so würde ich es Gunter Gabriel auch nicht so einfach machen, alles easy. Argh!

Anderthalb Stunden waren bereits vergangen. Zusammengesackt starrte ich mit steifem Blick die Bahnschienen vor mir an. Ich hörte gerade »Fernando« von Abba als sich der Akku des MP3-Players verabschiedete. Das hatte mir ja gerade noch gefehlt, wo doch Musik der beste Divisor jeglicher Wartezeit ist. Ich blickte weiter in Richtung der Schienen und versuchte Melodien aus dem Fiepen meines linken Nasenlochs zu kreieren.

Als ich alle Refrains der Lieder die je eine deutsche Fußballnationalmannschaft zu einem internationalen Turnier aufgenommen hatte, erfolgreich gefiept hatte und erstes Seitenstechen vom taktvollen Atmen bekam, verging mir auch daran die Lust. Gelangweilt und ein wenig desillusioniert blickte ich noch einmal dem Bahnsteig entlang. Womöglich hatten mich die Beiden vergessen und unterhielten sich gerade beim »brunchen« in einem hippen Szenecafé über ihre Macbooks. Ich sah vor meinem inneren Auge das fiese Glänzen in Phils Augen während er an seinem Moccacino nippte. Selbstverständlich wusste er das ich seit anderthalb Stunden am Bahnhof sitze, selbstverständlich würde er die 17€ für das Brunch-Buffet für Anne bezahlen. Hätte ich mir denken können.

Meine Gedanken würden aber abrupt durch einen Blick zur rechten Seite unterbrochen. Woah. Zwei unbequeme Drahtgeflechtsitze neben mir saß eine junge Dame die ich in diesem Augenblick wohl angesehen haben muss als würde ich gebannt darauf Warten das auf allein 3 Feldern eines Glücksspielautomaten vor meiner Nase Sonnen erscheinen. Der vermeintliche Augenblick dauerte zugegebener Maßen mehrere Augenblicke lang, allerdings blinkten da ja auch quasi 3 Sonnen vor mir auf. Nebeneinander! Ich hatte kurzzeitig die Sirenen vom Anfang von »Anton aus Tirol« im Kopf und fiepte mit meinem linken Nasenloch die 3 markanten Töne aus »Blockbusteeeeeer« von Sweet. Ich hatte keine Zeit mir Gedanken über diese Ausgeburt meiner Psyche zu machen, ich musste handeln.

Fortsetzung folgt

Der / die / das ein oder andere mag sich vielleicht gewundert haben, dass da in dem Seitendings fast ganz unten 3 schleierhafte Namen aufgelistet sind, hier aber unter den Beiträgen in letzter Zeit immer 2 verschiedene erschienen sind. Einer fehlt also, richtig. Wer jetzt immernoch aufpasst weiß, dass es sich dabei um den Namen handelt der unter diesem Beitrag steht.  Ab jetzt wird aber alles wieder besser, versprochen. Und ja ich bin mir durchaus bewusst das ich euch da draußen eine Erklärung schuldig bin …

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Es gibt Sätze, die liest man und fragt sich danach sofort: “Warum ist da eigentlich Niemand vorher drauf gekommen?” Und überhaupt, warum denn nicht gleich man selbst? Aufgepasst:
“a poster-sized calendar with a bubble to pop every day”

Ein Kalender von 1,22 m Höhe und 46 cm Breite, bestehend aus Knallfolie mit offizieller Erlaubnis für einen LuftpolsterfolienBÄMM!! am Tag. Ein Kalender von 1,22 m Höhe und 46 cm Breite, bestehend aus Knallfolie mit offizieller Erlaubnis für einen LuftpolsterfolienBÄMM!! am Tag. Ein Kalender von 1,22 m Höhe und 46 cm Breite, bestehend aus Knallfolie mit offizieller Erlaubnis für einen LuftpolsterfolienBÄMM!! am Tag. Woah.

Für stolze 50 Dollar kann man das gute Stück unter bubblecalendar.com bestellen und  wer sich dem unbändigem Verlangen direkt hingeben möchte kann das hier tun, zumindest virtuell.  (Genau für Anwendungen wie diese wurde übrigens das Internet erschaffen)

// Gefunden im wunderbaren Fontblog

Zeit für eine ordentliche Portion Spaghetti omnomnomnomnomnom:

(Direktbrutzeln) (via)

Noch mehr Filmchen dieser Art gibt es auf der Webseite der Macher, genauer gesagt PES.

Gerade Freitags, wenn der Blick geradlinig in Richtung Wochenende geht, trifft man ja so manche tiefgehende Entscheidung recht leichtfertig. Aber aufgepasst, lieber noch das ein oder andere Mal nachdenken.

Falls man sich jetzt aber die Zeit auf dem Weg zum Wochenende doch nicht mit Entscheidungen belegen möchte, so kann man sie ja auch einfach mit dem Lesen von Comics vertreiben. Ich empfehle an dieser Stelle “The Perry Bible Fellowship” von Nicholas Gurewitch auf pbfcomics.com, allein schon wegen des Unicorn Power Shirts.

Dem Gefühl, dass man genau weiß im Inneren ein großer Star zu sein gekoppelt mit dem Problem das es bloß all die Anderen rundherum nicht merken kann nun Abhilfe geschaffen werden:


(Direktawesomeness)

Aber aufgepasst:

Be Kanye May Cause: Awesomeness • Increased Appeal • The Cool Factor • Jaws to drop • Heads to turn • Heightened Sense of Style and Rhythm • And your carpets to turn red.

Auf der dazugehörigen Webseite bekanyenow.com gibt es zudem noch einen Countdown, welcher in gut 11 Tagen endet, dann dürfte es wohl neue musikalische FInessen aus dem Hause West geben.

Gefühlte 17 Klausuren in zweieinhalb Tagen und sonst hat man auch keine Zeit. Soll die Sonne doch scheinen da draußen, Disziplin ist da von höchster Priorität. Oh, da ist ja das Internet und es hat gleich 65 things that look like Pacman mitgebracht.

Irgendwann war es einfach an der Zeit das sich einer von ihnen aufbegehrte, aus dem Schatten der eingebildeten Vokale trat und die Selbsthilfegruppe gründete. Seit jeher treffen sie sich immer Sonntags wenn gerade der “Tatort” läuft.