Archiv Super Sound Recordings

Über Hochstapler

Ich komme aus dem Kichern nicht mehr raus. In den ersten Sekunden dachte ich, Reggie Watts hatte mit seinem Song “Fuck Shit Stack” eine ähnliche Idee wie die Macher des allgemein gültigen Filmtrailers, den Lieblingskollegin Anne die Tage gepostet hat. Aber Pustekuchen! Reggie Watts wäre kaum Reggie Watts, wenn das alles nicht noch viel größer und viel großartiger wäre.

Haben wir eigentlich viele minderjährige Leser? Für Clowns, Luftballons und Wackelpudding bitte hier klicken:

Direkt check it out for a while

Luft raus?

Montagmorgen nach einer langen Oscarnacht. Zeit, sich selbst ein bisschen Dampf zu machen: Sonne ins Gesicht, frische Luft in die Lungen und Graffiti6 aufs Gemüt!

Direktpieksen

The system might fail you but don’t fail yourself

Ich glaube, ich kann für die gesamte Redaktion hier sprechen, wenn ich sage: Fuck yeah! Neues von Dan Le Sac vs Scroobius Pip! In ihrer ersten Single namens Get better wird sogleich nicht erst viel gekleckert, sondern erwartungsgemäß großartig mit bedeutenden Lyrics geklotzt, indem das strubbelige Team sich die Jugend samt ihrer stets aktuellen und akuten Perspektivlosigkeit vorknöpft. Jeder dröge Vertrauenslehrer wird sich jedenfalls im Angesicht dieser Coolness auf ewig im Lehrerzimmer einschließen.


Direkt besser

Das hierzu gehörige Album The Logic of Chance erscheint schon am 15. März und großartigerweise sind Deutschland damit auch zwei Konzerte beschieden, die ich euch aus Erfahrung hiermit sofort als Pflichtveranstaltung verordne. Also, gehet hin am 9. April ins Indra in Hamburg und am 10. April in den Magnet Club in Berlin. Because: Thou shalt not worship pop idols or follow lost prophets!

(via)

Flotte Käfer

Weezer strecken ihre Fühler nach neuen Kä(u)ferschichten aus und besingen ihre Freunde aus der Krabbelgruppe. Jungs, demnächst wünsche ich mir dann eine Kollaboration mit den Beetles, ja?


Direkt wegflattern

(via)

Schwere See, mein Herz

The Middle East machen Musik für schwere Herzen und Videos für beseelte Träume. Die perfekte Kombination, um in die Nacht zu entschwinden.


Direkt träumen

Verliebt, verlobt, verloren

Dieses schwarzweiße Kleinod ist der Remix eines Lehrfilms für junge Ehepaare aus dem Jahr 1950 mit dem bezeichnenden Titel This Charming Couple. Als Teil einer Kampagne gedacht, die zerrüttete Liebesbeziehungen in der amerikanischen Nachkriegszeit kitten wollte, hat der Regisseur Luke Gibbs das Filmchen zu The Temper Traps Love Lost neu interpretiert und dazu auch noch sehr gelungen, wie ich finde.

Wer dennoch mit dem Original vergleichen möchte, kann Teil 1 hier und Teil 2 dort ansehen.


Direkt was lernen

Don’t stop the dance

Tanz als verbotene Leidenschaft, Tanz als höchste ästhetische Disziplin, Tanz als ultimatives Aphrodisiakum. Liebe Männer, wenn ihr künftig auch verdammt gut aussehen wollt, nehmt euch doch bitte ein Beispiel an Dave von Chromeo, ja?


Direkt in den Untergrund

(via)

Schall und Rauch

Im April diesen Jahres rief der isländische Musiker Ólafur Arnalds ein kleines, ganz wunderbares Projekt ins Leben. Unter dem Titel Found Songs komponierte er eine Woche lang jeden Tag einen neuen Song und stellte diesen sofort abrufbar in MP3 Form online. Darüber hinaus lud er jedermann ein (hauptsächlich per Twitter), sich von den freien Songs visuell inspirieren zu lassen und die so entstandenen Werke bei Flickr mit dem Rest der Welt zu teilen.

Die Ergebnisse, die dieses offene Projekt hervorgebracht hat, sind wahrhaft bewundernswert und wirklich mehr als nur einen schnellen Blick wert.

Während alle Songs noch immer frei zum Download bereitstehen, wird die Tage auch eine anfassbare Version der Sammlung in kleiner Auflage veröffentlicht. Als Auftakt dazu gibt es nun ein Video für den am siebten Projekttag entstandenen Song. So einfach, so schön. Hach.

Ólafur Arnalds. Ljósið.


Direkt gefunden

(via)

Human after all

dftpnk
Foto CC by Lady Luck™

Heiliges Roboterexkrement! Dabei dachte ich, meine Wenigkeit wäre der größte Daft Punk Fan auf diesem Erdenrund?! Angesichts dieser hautnahen Hingabe, reiche ich das digitale Zepter allerdings beeindruckt weiter und verweise zudem schaltkreisend auf Da Chip – The music of Daft Punk revisited on vintage Game Systems (via). Beat music war gestern, Beep music ist heute! Um nicht zu sagen: Doot doot deep deep! (Das war: One more time.)

Aus dem Stand

Anne hat unsere neuen Freunde, die Harlem Shakes, hier ja schon zu Recht in den Himmel gelobt. Mit dem ersten Video ihres ersten Albums beweisen die fünf Herren aus New York nun aber auch visuell, dass sie dieses Lob voll und ganz verdienen. Die Idee dahinter ist so einfach wie fantastisch und eine furchtbar sympathische Liebeserklärung an unser aller Internet.

Die Harlem Shakes mit Strictly Game. Viel Spaß:


Direkt stillvoll

(via)

PS: Hihi, wer findet den Zombie?